Hand, Herz, Heimspiel

C1 mit Schützenfest gegen den Tabellenletzten

Für Trainer sind diese Spiele immer besonders schwierig. Man warnt davor den Gegner nicht zu unterschätzen, möchte andererseits aber auch die Situation nutzen um Dinge auszuprobieren. Die SG Adendorf/Scharnebeck musste auf ihren besten Torschützen verzichten und war von Beginn an einfach überfordert. So waren die Befürchtungen des Trainerteams auch schnell dahin, auch wenn der Auftritt spielerisch nicht zu den besten in dieser Saison gehörte. Wer kann es den Spielern angesichts eines 25:8 zur Pause verdenken, dass man etwas für das Torverhältnis tun möchte? Bis zum 47:15 (40.), durch den zwölften Treffer des stark aufspielenden Thorben Marx, war die Balance zwischen Torhunger und defensiver Konzentration noch in Ordnung. Die letzten zehn Minuten passten dem Trainerteam dagegen so gar nicht, da die Konzentration in der Defensive merklich nachließ. Unter den Umständen sicherlich zu verschmerzen, aber trotz des Spielstands überflüßig. Dennoch wollen wir auch die positiven Dinge herausstellen: Lasse Andresen zeigte eine konzentrierte Leistung im Tor und seine 2004er Kollegen im Feld nutzten jede Minute um sich zu zeigen und auch mit etlichen Torerfolgen zu belohnen - denn 43 der 59 Treffer gingen auf ihr Konto.


Lasse Andresen (1.-35.), Yendrick Weißhaar (36.-50.); Joris Maelecke (4), Thorben Marx (12), Harm Brockhausen (5), Benjamin Kehl (2), Justus Fischer (5), Luis Rodriguez (6), Paul Heldermann (1), Denis Imgrunt (8/1), Lars Plähn (7), Marek Siggelkow (6) und Renke Rohrweber (3)


Am Sonntag um 12:30 folgt nun das Kontrastprogramm, wenn sich der derzeitige Tabellendritte aus Lüneburg in der GPS vorstellt. Das Team des HVL ist bislang noch ohne Punktverlust, hat allerdings auch noch zwei Spiele weniger absolviert. Es darf ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden.

Samstag, 20. Januar 2018

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