Hand, Herz, Heimspiel

C1 auf Turnier-Tour im Norden

Zum Start ins Handballjahr 2018 nahm die C1 gleich an zwei Turnieren in zwei Tagen teil.

Am Freitag ging es früh morgens nach Buxtehude, um das Janus-Turnier für U15-Teams zu absoliveren. Im ersten Spiel gegen Rostock merkte man die lange Handballpause und das Fehlen von vier Spielern deutlich. So setzte es eine deftige 6:16-Packung, obwohl der Gegner kein übermächtiger war. Eigene Fehler stärkten die Mecklenburger und luden reihenweise zum Tempogegenstoß ein. Der zweite Auftritt gegen den Klassenkonkurrenten aus Hollenstedt begann ebenfalls wenig verheißungsvoll. Nach einem 2:7-Rückstand berappelte sich das Team und behielt am Ende mit 10:9 die Oberhand. Der bis dahin verlustpunktfreie Ausrichter war der nächste Gegner. Im stärksten Spiel führte die C1 immer wieder, konnte sich allerdings nicht weit genug absetzen. So verspielte man die 9:7-Führung in der letzten Minute und musste sich am Ende mit einem Zähler zufrieden geben. Mit dem HSV Handball aus Hamburg traf man auf ein weiteres bekanntes Team, mit dem man sich bereits beim diesjährigen Stiere-Cup messen konnte. Die Hamburger hatten noch eine Rechnung offen und besiegten die indisponierten Juniorrecken mit sechs Treffern Differenz. Ziel war es nun im abschließenden Turnierspiel gegen Bramstedt einen Sieg und vor allem eine überzeugende Leistung zu bringen. Bis auf wenige Minuten gelang das Vorhaben und am Ende landete die Mannschaft mit 5:5-Punkten aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem vierten Rang. Die fehlende Konstanz und Sicherheit aufgrund der (unfreiwillig) langen Trainingspause machten sich bemerkbar. Doch zeigten die Spieler Moral und ließen sich auch durch die Niederlagen nicht umwerfen. Am Abend ging es dann weiter nach Kiel, wo in der Jugendherberge beim Essen das Testspiel der deutschen Mannschaft gegen Island verfolgt wurde.

Nach 100 Minuten am Vortag stand am nächsten Tag noch einmal das gleich Pensum beim Ingo-Hellmund-Cup in Kronshagen auf dem Programm. In der Vorrunde startete die TSV mit dem 16:10 gegen die Auswahlmannschaft Förde Jg. 2004 deutlich besser als am Vortag. Trotz der 9:12-Niederlage gegen den THW Kiel zeigte die Formkurve weiter nach oben. Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale dominierte man die ersten zehn Minuten gegen Süderlügum (6:2), verlor danach aber den Faden und schaffte durch das 11:11-Unentschieden nur mäßig überzeugend den Sprung in die Vorschlussrunde. Dort wartete mit der SG Flensburg-Handewitt das dritte Bundesliganachwuchsteam. An diesem Tage war der Gegner zu stark und man musste in die 12:17-Niederlage einwilligen. Trotz schwindender Kräfte überzeugten die Burgdorfer Jungs im letzten Spiel noch einmal und sicherten sich durch den 12:10-Erfolg im Duell mit der Mannschaft des Ausrichters den dritten Platz.

 

Lasse Andresen im Tor; Maik Theunert, Thorben Marx, Renke Rohrweber, Marek Siggelkow, Benjamin Kehl, Paul Heldermann, Denis Imgrunt, Luis Rodriguez, Harm Brockhausen und Lars Plähn

 

Es fehlten: Kaleb Lischka, Joris Maelecke (beide verletzt), Justus Fischer & Yendrick Weißhaar (bei der B1)

 

Am kommenden Samstag gastiert zunächst GIW Meerhandball um 12:30 Uhr in der GPS. Der Tabellenfünfte, um Toptorschütze Florian Schleth (132 Treffer), steht mit 9:11-Punkten direkt hinter der TSV. Im Hinspiel hatte man den Gegner schnell im Griff und ließ das Spiel am Ende zu locker austrudeln. Eine konzentriertere Leistung ist am 13.01. erforderlich, will man nicht nur gewinnen, sondern auch mehr Sicherheit für die kommenden Wochen holen. Um 15:30 Uhr misst sich die B2 mit dem Tabellendritten aus Bothfeld.

Dienstag, 19. Juni 2018

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