Hand, Herz, Heimspiel

mC1 fährt zur Niedersachsenmeisterschaft

Am vorletzten Spieltag war die C1 erneut in Lüneburg zu Gast. Nachdem am letzten Wochenende der Tabellenletzte aus Adendorf/Scharnebeck Gastgeber war, folgte nun der Tabellenvierte, der HV Lüneburg.

In einem unruhigen Hinspiel hatte der HV beide Punkte aus Burgdorf entführt, da die Heimmannschaft zu viele einfache Fehler machte. Der Beginn in der, dank lautstarker Zuschauer und Hallensprecher, stimmungsvoll umrahmten Partie war von beiden Seiten nervös. Der HVL ging direkt in Führung, allerdings dauerte es danach bis zur 5. Minute, ehe Thorben Marx den Ausgleich in Unterzahl erzielte. Bis zum 6:6 (15.) legten stets die Lüneburger einen Treffer vor und die Burgdorfer konterten. In der 16. Minute hatten die Gastgeber die erste Zwei-Tore-Führung erreicht, doch ließen sich die TSV-Jungs davon nicht beirren. Marek Siggelkow und Justus Fischer erzielten den Ausgleich zum 8:8, bis zur Halbzeit fiel dann jeweils noch ein Tor.

Nach Wiederanpfiff besorgte Benjamin Kehl von der Außenposition die erste TSV-Führung im Spiel. Diese konterte der HVL noch, jedoch zog der Gast nun weiter an. Auch eine erneute Zeitstrafe brachte das Team nicht aus der Spur, als Fischer in der 32. Minute die erste Drei-Tore-Führung erzielte. Nach 12:16 (33.) und 13:18 (35.) folgten turbulente Minuten. Zunächst selbst in Überzahl musste die TSV-Sieben gleich zwei Zeitstrafen auf einmal hinnehmen. Lüneburg verkürzte noch einmal auf drei Treffer (38.), doch erneut hatte die TSV die richtige Antwort parat (15:20, 40.). Letztmalig gelang es dem HVL in der 44. Minute auf 17:20 zu verkürzen, ehe Burgdorf noch einmal anzog. Das 18:24, erneut durch Justus Fischer (47.), war die Vorentscheidung und die Jungs brachten den Sieg nach Hause.

(c) Michael Marx Sportphotographie

Am Ende stand mit dem 22:27-Erfolg nicht nur der Sieg, sondern auch die Qualifikation für die HVN-Meisterschaft fest. Aufbauend auf der starken Abwehr um Yendrick Weißhaar im Tor, erspielte sich die C1 viele gute Torchancen, scheiterte allerdings am guten Keeper der Lüneburger oder an den eigenen Nerven. In den entscheidenden Momenten jedoch blieben sie konsequent und wurden dafür belohnt.

Yendrick Weißhaar (1.-36. und 39.-44.; 1 geh. 7m), Lasse Andresen (45.-50.; 2 geh. 7m); Joris Maelecke (1), Thorben Marx (1), Harm Brockhausen (3/2), Benjamin Kehl (1), Justus Fischer (11), Luis Rodriguez (1), Paul Heldermann (2), Denis Imgrunt (n.e.), Marek Siggelkow (7) und Renke Rohrweber (n.e)

Durch den direkten Vergleich, sowie den gleichzeitigen Sieg von Eintracht Hildesheim, stehen die Teilnehmer der Oberliga Ost fest. Der VfL Horneburg, als designierter Staffelsieger und Topfavorit sowie der Lokalrivale Eintracht Hildesheim. Vorher steht noch das letzte Heimspiel der Saison gegen den TuS Jahn Hollenstedt am Samstag um 16:00 Uhr auf dem Programm. Im Anschluss nimmt das Team am IBOT in Biberach sowie am LIN-Cup in Lingen teil, um sich für die Meisterschaft vorzubereiten.

Sonntag, 20. Mai 2018

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