Hand, Herz, Heimspiel

wA: Knappe Heimniederlage beim Oberliga-Auftakt

Nach langer, intensiver Vorbereitung ging es mit dem Duell gegen HV Lüneburg endlich los. Wir waren heiß darauf uns vor heimischem Publikum zu präsentieren und wurden während des gesamten Spiels bombastisch unterstützt.
In dem Wissen um den starken Lüneburger Rückraum starteten wir aus einer kompakten 6-0-Deckung, um dann konsequent und mit Tempo nach vorne zu spielen. Das ist uns zum Start auch gut gelungen. Zupackende Abwehr in Verbindung mit guter Torwartleistung sorgte dafür, dass wir uns bis zur 10. Spielminute einen 8:4-Vorsprung erarbeiten konnten. Danach ließ unsere Präzision im Angriff leider etwas nach, so dass wir zwischen der 10. und der 20. Spielminute lediglich 2 weitere Treffer erzielten. Auch in der Deckung hatten wir nicht mehr den anfänglichen Zugriff und so kippte das Spiel von 8:4 auf 10:12. In der 26. Minute war Lüneburg gar auf 13:18 davon gezogen, doch die Mädels bewiesen großartige Moral und tollen Teamgeist und verkürzten bis zur Halbzeit auf 16:18.

Für die 2. Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen. Mit dem tollen Publikum, dass uns auch durch schwierige Phasen getragen hat, im Rücken und viel Power wollten wir das Spiel noch zu unseren Gunsten drehen. Zum Start hatten wir wieder mit unserer Effektivität zu kämpfen, so dass wir es anfangs nicht schafften, den Ausgleich zu erzielen. Doch egal, wie viele Rückschläge die Mädels hinnehmen mussten, sie gaben niemals auf und schafften es in der 49. Minute dann doch zum 29:29 einzunetzen. Es folgten erneut 5 Minuten, in denen wir nur einen weiteren Treffer setzen konnten, doch im Anschluss konnten wir uns - auch dank der tollen Leistung von Anja im Tor - einmal mehr herankämpfen und kamen 10 Sekunden vor dem Abpfiff bei 33:34 noch einmal in Ballbesitz. Doch leider scheiterten wir mit dem letzten Angriff und so stand schlussendlich eine knappe 33:34-Heimniederlage zu Buche.

Auch wenn wir in diesem Spiel keine Punkte gewonnen haben, so haben wir doch gezeigt, dass wir ein großartiges Team sind, in dem alle füreinander einstehen und bereit sind alles zu geben. Das ist etwas, was Sieger auszeichnet – und so werden wir uns im nächsten Spiel belohnen. Jetzt heißt es Kopf hoch und unter der Woche weiter an den Dingen arbeiten.

Folgende Spielerinnen waren gegen Lüneburg im Einsatz: Anja Müller-Brandes (16 Paraden), Maria Zervas, Lena Gehrmann (1), Lena Succow (1), Lea Flemming (6/1), Laura Bode, Marie Heinze (4), Mareike Rück, Mona Falkenberg (1), Lea-Marie Kosub (1), Paula Weiß (7/5), Emely Dierßen (2), Isabell Schwanke (10), Janna Eggers.

Montag, 10. Dezember 2018

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