Hand, Herz, Heimspiel

wA: Licht und Schatten am Doppelspieltag-Wochenende

Am vergangenen Wochenende erwartete uns aufgrund einer gegnerischen Spielverlegung eine doppelte Herausforderung mit dem Spiel in Lemförde am Freitag und dem Heimspiel gegen TuS Komet Arsten am Samstag.

Nach unserem tollen Auftritt in Bremen waren wir hochmotiviert auch bei den favorisierten Mädels aus Lemförde für eine Überraschung zu sorgen.

Doch leider schien uns die lange Auswärtsfahrt zu ungewohnter Zeit am Freitagabend in den Knochen zu stecken und so hatten wir uns ausgerechnet den Freitag für unser bis dato schwächstes Saisonspiel ausgesucht. Wir liefen eigentlich vom Start weg einem Rückstand hinterher, der in der 8. Spielminute bereits 4 Tore betrug. Zwar konnten wir uns wieder heran kämpfen (10:10 nach 16:42 Minuten), doch insgesamt blieb unser Spiel zu fehlerbehaftet und statisch und so ging es mit einem 13:19-Rückstand in Kabine.

Zwar hatten wir uns für die 2. Halbzeit viel vorgenommen, doch nach wie vor produzierten wir einfach zu viele Fehler (insgesamt 20 technische Fehler/Fehlpässe, 21 Fehlwürfe), um das Spiel zu drehen und auch unsere Körpersprache war, nicht so, wie wir es von den Mädels kennen. Ein Lichtblick war die Torhüterleistung von Anja - und von Lea-Marie, die ins kalte Wasser geworfen wurde, als Anja nach einem Kopftreffer mit blutender Nase auf die Bank eine Pause einlegen musste. Respekt dafür! Wir konnten zwar die 2. Halbzeit für uns entscheiden, am Ende stand trotzdem eine 29:34 Niederlage.

 

Nur 20 Stunden später hatten wir gegen TuS Komet Arsten die Gelegenheit, das Spiel gegen Lemförde vergessen zu machen, doch erneut kamen wir schlecht ins Spiel und lagen nach 2 Minuten mit 0:4 zurück. Unsere Körpersprache war besser als noch am Vortag, und wir versuchten uns in das Spiel herein zu kämpfen. Die Mädels aus Arsten - und hier insbesondere die beiden Rückraumhalben - blieben im Angriff jedoch unglaublich effektiv und so lagen wir nach gut der Hälfte der 1. Halbzeit mit 6:12 zurück, nach 23 Minuten gar mit 11:18.

Von der Einstellung und der Intensität her, die die Mädels auf die Platte brachten, war ihnen nichts vorzuwerfen. Es wurde nie aufgesteckt und um jeden Ball gefightet. Nach einem 14:19-Halbzeitstand konnte die 2. Halbzeit ausgeglichen gestaltet werden, ohne dass es uns jedoch gelungen ist, den Rückstand nennenswert zu verkürzen. In der 46. Minute beim 24:27 waren wir noch einmal in Schlagdistanz, allerdings mussten wir anerkennen, dass Arsten an diesem Tage individuell einfach ein Stück stärker war als wir. Auch auf die verschiedenen taktischen Maßnahmen hatten sie die richtige Antwort und waren somit am Ende auch der verdiente Sieger (31:37).

Zwar ist es uns durch die beiden Niederlagen nicht mehr möglich, uns für die Hauptrunde der Oberliga zu qualifizieren, doch wollen wir mit vollem Einsatz die letzten 3 Spiele der Vorrunde, sowie die anschließende Verbandsliga angehen und hoffen weiter auf so tolle und motivierende Unterstützung von den Rängen. Das hat die Mannschaft sich mit ihren bisherigen Auftritten verdient. Wir sind stolz auf euch, Mädels!

Folgende Spielerinnen waren gegen Lemförde und/oder Arsten im Einsatz: Anja Müller-Brandes, Maria Zervas, Lena Gehrmann (1), Lea Flemming (3), Laura Bode (1), Marie Heinze (4), Mona Falkenberg (3), Lea-Marie Kosub (11), Paula Weiß (12/7), Mariam Zeaiter (3), Isabell Schwanke (12), Janna Eggers (7), Meret Brandes (3).

Montag, 25. März 2019

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