Hand, Herz, Heimspiel

wA hat die Quali zur OL-Vorrunde gepackt

Am vergangenen Sonntag waren wir Gastgeber der zweiten Runde für die Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde. Die Runde war mit unseren letztjährigen Verbandsliga-Kontrahenten SG Börde Handball und HV Lüneburg stark besetzt.

Hinzu kam noch der TV 01 Bohmte, als unbekannter Gegner. Die Mannschaft des Hagener SV hatte am Samstag ausgesprochen kurzfristig abgesagt. Es galt also, mindestens 2 Teams hinter sich zu lassen.

Gleich im ersten Spiel des Turniers wartete mit der SG Börde Handball der vermeintlich stärkste Gegner auf uns. Im letztjährigen Verbandsliga-Rückspiel mussten wir eine empfindliche Niederlage einstecken und hatten so noch eine Rechnung offen. Dank extrem lautstarker Unterstützung und aktiver Abwehrarbeit kamen wir gut ins Spiel, konnten direkt mit 4:0 in Führung gehen und mussten erst nach fast 8 Spielminuten unser erstes Gegentor hinnehmen. In der Folge konnten wir bis zur Halbzeit den 4-Tore-Vorsprung verteidigen und so wechselten wir beim Stand von 8:4 die Seiten. Die Pause hatte uns leider gar nicht gut getan. Offensiv fanden wir keine guten Lösungen mehr und in der Abwehr bekamen wir auch nicht mehr den Zugriff, der uns noch in der ersten Hälfte ausgezeichnet hatte. Innerhalb von nur 7 Minuten hatte Börde Handball das Spiel gedreht und wir lagen mit 9:10 zurück. Im weiteren Spielverlauf konnten wir unsere Angriffsqualität nicht mehr steigern und mussten letztendlich eine herbe 5-Tor-Niederlage akzeptieren (12:17). Alles andere, als ein gelungener Einstieg – bedeutete dies doch, dass wir die letzten beiden Spiele auf jeden Fall gewinnen mussten.    

Es kam noch schlimmer für uns – TV 01 Bohmte konnte knapp gegen die SG Börde Handball gewinnen, so dass klar war, dass wir nicht nur unsere Hausaufgaben gegen Lüneburg machen mussten, sondern auch noch einen Sieg mit mindestens 4 Toren Differenz gegen Bohmte benötigen würden, um uns zu qualifizieren.

Das Spiel gegen Lüneburg war das erwartet zähe Spiel. Wir spielten nicht wirklich gut und ansehnlich, aber dafür gibt es ja auch keine Preise. Letztlich bissen wir uns durch diese Partie durch, konnten mit 3 Toren Vorsprung gewinnen (19:16) und bekamen damit unser Endspiel.

Was die Mädels aber jetzt im letzten Spiel ablieferten, damit war im Vorfeld so nicht zu rechnen gewesen. Getragen von einer frenetischen Halle stellten die Mädels eine 6:0-Abwehr hin, die wir so noch nicht gesehen hatten und Maria dahinter hielt im ersten Durchgang satte 80% der Würfe auf ihr Tor. Erst in der 14. Spielminute konnte Bohmte das erste Tor erzielen. Es war der Treffer zum 9:1. Beim Stand von 10:2 wurden die Seiten gewechselt. Jetzt war Charakter gefragt, die Konzentration bei über 30 Grad Hallentemperatur hoch zu halten und nicht locker zu lassen.

Aber alle Sorge war unbegründet. Die Mädels hatten ihre Lehren aus dem Spiel gegen Börde gezogen und spielten sich in einen Rausch und bissen auf die Zähne (stellvertretend für das gesamte Team sei hier Janna genannt, die trotz in Spiel 1 erlittener Verletzung ackerte wie ein „Kampfschwein“). Am Ende dieser Wahnsinnsleistung stand ein 21:12-Erfolg und die damit verbundene Qualifikation für die Oberliga-Vorrunde.

Gratulation auch an die SG Börde Handball, die sich ebenfalls qualifiziert hat. Wir freuen uns auf Euch!

An dieser Stelle auch noch vielen Dank an die vielen Eltern und ehrenamtlichen Helfer (sei es als Kampfgericht, Griller, Turnierleitung, Hallensprecher oder lautstarke Supporter, und Ladies: Ihr seid die Besten! etc.), sowie den Förderverein und Heinz-Werner Graich, die dieses Turnier ermöglicht haben.    

Folgende Spielerinnen waren im Einsatz: Maria Zervas (48,57%), Finja Kubertin (30,76%), Ronja Selzam (8 Tore), Meret Brandes (1), Carina Buchholz, Annika Voltmer (1), Laura Bode (3), Leony Jenisch, Anna Wagner (danke für das kurzfristige Einspringen), Lea-Marie Kosub (9), Paula Weiß (11/5), Emely Dierßen (11), Janna Eggers (8) und Hanna Mundt.

Montag, 17. Juni 2019

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