In der Bundesligavorrunde bleiben unsere A-Junioren in der Erfolgsspur. Nach dem Auftaktsieg gegen den HSV Hamburg gelang der Reckenschmiede nun ein 35:30 (21:11) bei der SG Hamburg-Nord. Damit rückt der Nachwuchs auf Tabellenrang zwei der Staffel Nord, hinter dem ebenfalls verlustpunktfreien SC Magdeburg. „Der Auswärtssieg war ohne Frage verdient, weil wir stets in Führung gelegen haben. Aber es hätte zwischendurch weniger Nerven kosten können“, sagte Trainer Sven Hylmar nach dem Abpfiff. In der ersten Halbzeit zeigte sich die Reckenschmiede von ihrer besten Seite: „Tempo, Spielwitz und Abschlüsse, alles hat gestimmt“, so der Coach. Kurz vor der Pause war der Abstand beim 20:9 auf elf Tore ausgebaut worden. In der Pause warnte Hylmar, dass Hamburg nun mit einer Menge Wut im Bauch weiterspielen und alles in die Waagschale werfen wird, um noch einmal heranzukommen. Doch seine Mannschaft schien nicht genau zugehört zu haben, denn plötzlich lief nicht mehr viel zusammen. Fehlabspiele, Fehlwürfe und technische Fehler schlichen sich ein – Geschenke, die der Gastgeber gern annahm. Zehn Minuten nach Wiederbeginn war der hohe Vorsprung beim 25:20 auf die Hälfte geschrumpft, weitere neun Zeigerumdrehungen waren es nur noch vier Tore (28:24). Hamburg hatte weitere Chancen, doch nun fing sich die Hylmar-Sieben. Torwart Yannek Müller wehrte einen Siebenmeter ab und machte kurz darauf eine weitere hochkarätige Möglichkeit der SG zunichte. Dann traf zunächst Fabrice-Joel Wolf doppelt, bevor Mika Hänies und Leonard Zink nachlegten. Beim Stand von 32:24 acht Minuten vor dem Abpfiff war die Partie entschieden. „Das waren ganz wichtige Auswärtszähler, wobei ich natürlich nur mit der ersten Halbzeit rundum zufrieden sein kann“, analysierte Trainer Sven Hylmar. Für seine Mannschaft geht es am Sonntag (15 Uhr) bei der SG Flensburg-Handewitt weiter. Für die TSV spielten und trafen: Waterstrat, Müller; Diener (8 Tore), Wolf (8 davon 3 Siebenmeter), Wellmann (6), Zink (5), Thiel, Kurok (je 3), Klamm, Hänies (je 1), Dombrowski, Lutze, Bertram, Fielitz.
















