Unsere A-Junioren haben beim SC Magdeburg mit der 29:35 (13:14) Pleite den Kürzeren gezogen. Es war die zweite Niederlage in der Bundesliga-Vorrundengruppe Nord. „Die erste Halbzeit war schon nicht gut, aber unsere zweite richtig schlecht“, analysierte Trainer Sven Hylmar, „das können wir deutlich besser. Aber es ist uns nicht gelungen, dass auf die Platte zu bringen.“ Von Beginn an lagen die Gäste im Rückstand, aber der neue Spitzenreiter schaffte es zunächst nicht, sich abzusetzen. Drei-Tore-Rückstände wurden immer wieder aufgeholt, die Chance zum Gleichstand ergab sich mehrfach, wurde aber nicht genutzt. „Vielleicht wäre es dann anders gelaufen“, meinte der Coach. Auch nachdem Bela Wellmann der 13:14 Anschlusstreffer kurz vor der Pause gelang, hatte die TSV nach Wiederanpfiff die Möglichkeit auszugleichen. Doch wieder blieb die Gelegenheit ungenutzt, stattdessen legten die Hausherren nach, erhöhten ihrerseits auf 16:13. Mika Hänies und Ole Kurok verkürzten nach 35 Minuten noch einmal auf 16:17, doch danach tat sich die TSV-Offensive immer schwerer. Zwischen der 39. und 46. Minute gelang kein Treffer, sodass sich die Magdeburger absetzen konnten und beim 18:27 die Partie vorentschieden hatten. Die TSV wehrte sich nach Kräften, aber viel gelang nicht. „Magdeburg hat jeden unseren Fehler sofort mit einem Gegentreffer bestraft“, so Hylmar. Und Fehler gab es reichlich, allein 18 technische Fehler notierte die Burgdorfer Bank. „Hinzuzuzählen sind auch noch diverse vergebene Torwürfe“, ergänzte der Coach. Die TSV zeigte ihr bislang schwächstes Saisonspiel, hat aber deswegen keinen Grund an sich zu zweifeln. „Solche Spiele gibt es. Wir müssen daraus lernen und unsere Lehren ziehen“, sagt Hylmar. Am kommenden Samstag, um 16.30 Uhr, hat die U19 die Chance gegen den HC Bremen sich zu rehabilitieren, die nächsten Punkte vor eigenem Publikum zu holen und einen weiteren Schritt in Richtung Qualifikation zur Meisterrunde zu machen.
Für die TSV spielten und trafen: Waterstrat, Müller; Wolf (8 davon 2 Siebenmeter), Lutze (5), Hänies (4), Wellmann, Zink (je 3), Thiel, Kurok (je 2), Diener, Otaka (je 1), Dombrowski, Fielitz, Klamm.

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