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3.Liga: Viertes Unentschieden für die U23

Erneut musste sich die TSV Burgdorf mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Gegen den Stralsunder HV hieß es am Ende 34:34, zur Halbzeit stand es 15:15. Aber diesmal war es ein gewonnener Punkt, denn es hätte auch gut und gerne keiner werden können. „Unsere Moral und unser Willen hat uns diesen Punkt beschert“, sagte Koray Ayar. Der Coach freute sich sehr, dass sein Kapitän Paul Heldermann nach langer Verletzungspause auf das Feld zurückkehren konnte: „Er hat uns die Spielsteuerung im Zusammenspiel mit Kreisläufer Kjell Kothe im Angriff gegeben.“ Eigentlich war nur ein Kurzeinsatz geplant gewesen, doch daraus wurden knapp 40 Minuten – am Ende mit Erfolg. Im ersten Durchgang lagen die Gäste fast durchgängig in Führung. Lediglich als Ole Kurok in der 12. Minute zum 6:6 ins leere Gästetor traf und Fabrice Wolf anschließend einen seiner neun Siebenmeter sicher verwandelte, konnte die Reckenschmiede einmal selbst in Vorhand gehen. „Mit unserer Torquote in den ersten 30 Minuten bin ich nicht zufrieden, da haben wir zu viel verworfen“, bemängelte Ayar. Immer wieder stand Stralsunds Torwart Alexander Martinsen im Weg. Nur gut, dass Luc Redlin im Burgdorfer Gehäuse ebenfalls einen guten Tag erwischt hatte und seine Farben mit etlichen Paraden im Spiel hielt. Den besseren Start nach Wiederbeginn hatte der Gastgeber. Trotz Unterzahl legten Moritz Diener und Levi Fielitz zur 17:15 Führung vor. Doch Sicherheit gab das dem Burgdorfer Spiel nicht. Zwar konnte Kjell Kothe nochmal zum 18:17 (34. Minute) nachlegen, doch danach übernahmen die Gäste die Kontrolle. Auch als Nils Waterstrat für Redlin in der 43. Minute beim 23:25 ins Tor kam, änderte das zunächst kaum etwas – die Gäste enteilten beim 23:27 sogar auf vier Tore. Zwar verkürzte Arne Müller per Doppelpack wieder auf zwei Treffer (47.), doch zehn Minuten vor Schluss waren es beim 26:30 erneut vier. TSV-Trainer versuchte viel, ließ im Angriff sieben gegen sechs spielen. Und so langsam robbte sich die Ayar-Sieben heran. Waterstrat hielt was zu halten war, wurde zum Rückhalt. Levi Fielitz, Kjell Kothe und erneut Fielitz schafften den Anschluss, in der 54. Minute hieß es nur noch 29:30. Doch die Ostseestädter konterten, setzten sich beim 32:30 (55.) und 33:31 (58.) nochmal mit zwei Toren ab. Der Handballkrimi steuerte auf seinen Höhepunkt zu: Erst wird Fielitz im Angriff grob gefoult, sodass Stralsunds vierfacher Torschütze Jonas Wark die rote Karte sah. Fabrice Wolf verwandelt den fälligen Strafwurf zum 32:33. Nach einer weiteren Parade von Nils Waterstrat trifft Fielitz von Rechtsaußen zum Ausgleich. Aber damit noch nicht genug. Nach der finalen Auszeit der Gäste geraten die Burgdorfer wieder in Rückstand. Doch erneut ist es Levi Fielitz der Torjägerqualitäten unter Beweis stellt und seinen neunten Treffer erzielt. Nach dem 34:34 haben die Gäste noch eine halbe Minute Zeit für den Siegtreffer, aber die Burgdorfer Abwehr lässt keinen Wurf mehr zu. „Es war einiges nicht so gut, aber vieles eben doch, zum Beispiel unser Innenblock mit Ole Kurok und Kjell Kothe. Die haben bombensicher gestanden. Nach dem Spielverlauf ist es heute ein Punktgewinn für uns“, so Ayar.
Bereits am Freitag geht es für die Burgdorfer weiter. Ab 19.15 Uhr ist die Reckenschmiede bei der zweiten Mannschaft des HC Hamburg zu Gast. Das nächste Heimspiel ist eine Woche später am Samstag, 31. Oktober. Dann ist die Reserve der Füchse Berlin um 19 in der Burgdorfer RBG-Halle der Gegner.
Für die U23 der TSV Burgdorf spielten und trafen:
Redlin, Waterstrat – Diener (1), E. Heldermann, Kurok (1), Ripperger (1), P. Heldermann, Kothe (5), Müller (2), Wolf (10/9), Bertram (1), Friedrichs, Fielitz (9), Edlich, Bult, Pöthke (4).

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