U19 setzt sich auch in Flensburg durch

„Wir haben die zwei Punkte, die wir wollten“, freute sich Sven Hylmar. „Aber es war alles andere als einfach“, fügte der Trainer der TSV Burgdorf nach dem 38:33 (16:15) Sieg bei der SG Flensburg/Handewitt hinzu. Die TSV hat sich mit jetzt 21:5 Punkten wiederum an die Tabellenspitze gesetzt, gefolgt vom THW Kiel (20:6), den Füchsen Berlin (18:4) und dem SC Magdeburg (18:6). Der Vierkampf in der Nordstaffel der A-Jugendbundesliga bleibt weiterhin äußerst spannend. Die Hylmar-Sieben fand gut in die Partie, führte nach drei Minuten mit 3:0 und fünf Zeigerumdrehungen später mit 6:2. Doch der Gastgeber setzte nahezu durchgehend auf die 7 gegen 6-Variante. „Das hat uns permanent zu schaffen gemacht, war auch ein Grund, dass wir die Führung vorübergehend abgegeben haben“, so Hylmar. In der 24. Minute konnte die SG nach einem Strafwurf erstmals mit 13:12 in Front gehen. Kurz darauf hieß es 15:13 und die Auestädter hatten Glück, dass der Gastgeber nach einem verworfenen Siebenmeter von Levi Fielitz nicht auf plus drei Treffer stellen konnte. Im Gegenteil, die TSV konterte mit zwei Toren von Lasse Hertzberg zum Ausgleich. Den Schlusspunkt in Halbzeit eins setzte Jugendnationalspieler Julius Pöthke, als er zwei Sekunden vor der Sirene zur Pausenführung traf. „Wir haben besprochen, dass wir einiges umstellen, um der steten Überzahl der Flensburger etwas entgegenzusetzen“, freute sich Hylmar, dass der Plan sehr gut umgesetzt wurde. Acht Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte der umsichtige Spielgestalter Moritz Edlich auf 22:16, in der 50. Minute sorgte er beim 32:23 für den größten Abstand der Partie. Am Ende waren es fünf Tore Vorsprung und die Tatsache, dass die TSV nach dem 35:25 aus dem Hinspiel, auch das zweite Aufeinandertreffen mit der SG Flensburg/Handewitt für sich entscheiden konnte. Hylmar lobte nach dem Abpfiff neben Edlich auch Lasse Hertzberg, der für viel Angriffsschwung sorgte und mit neun Treffern bester Schütze seines Teams wurde. Auch Torwart Luc Redlin überzeugte nicht nur mit einer Vielzahl von Paraden, sondern auch als aufmerksamer Mitspieler, denn gleich dreimal traf er aus dem eigenen Torraum ins verwaiste Flensburger Tor.
Am kommenden Sonntag, 08.02.2026 um 15:00 Uhr, kommt es zum Bundesligakracher, wenn die Füchse Berlin ihre Visitenkarte in der Burgdorfer RBG-Halle abgeben.
Es spielten und trafen für die TSV Burgdorf:
L. Redlin (3), T. Malz; E. Heldermann, L. Fielitz (2/1), M. Edlich (7), B. Dietzsch (2), J. Schröder, O. Manfraß, K. Kothe (4), T. Unger, C. Bertram (1), J. Pöthke (8), H. Friedrichs (2), L. Herzberg (9), S. Marotzke.

📸: Meretline (Szene mit Lasse Hertzberg aus dem Hinspiel)

Kabinenjubel in Flensburg (📸: TSV Burgdorf)

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