Nach der deutlichen 13:31-Niederlage im Hinspiel trat die U19 bei der JSG Hasbruch an – mit dem klaren Ziel, sich deutlich verbessert zu präsentieren. Am Ende stand zwar eine 31:42-Niederlage, doch die Mannschaft überzeugte vor allem mit einer starken mentalen Leistung und großem Einsatz bis zur letzten Minute.
Die Partie begann wackelig, entwickelte sich jedoch insgesamt zu einem sehr zerfahrenen Spiel. Besonders prägend war eine Schreckminute bereits in der ersten Halbzeit: Im Aufbauspiel wurde Lene bei einer Angriffsaktion unsanft gestoppt, verlor in der Bewegung die Kontrolle und landete hart auf dem Rücken. Eine Situation, die für große Unruhe sorgte und allen Beteiligten kurz den Atem nahm. Die Schiedsrichter ahndeten das gefährliche Einsteigen folgerichtig mit der roten Karte. Wir mussten uns danach zunächst sammeln, bewiesen jedoch als Team große Geschlossenheit.
Auch spielerisch fanden wir nur schwer in einen konstanten Rhythmus. Viele Unterbrechungen und technische Fehler verhinderten einen durchgängigen Spielfluss.
Zusätzliche Unruhe brachte die Hallenuhr ins Spielgeschehen. Die Probleme traten erst zu Beginn der zweiten Halbzeit auf, unterbrachen immer wieder den Ablauf und rissen die Burgdorferinnen aus ihrem Rhythmus. Ab der 37. Minute funktionierte die Uhr schließlich gar nicht mehr, sodass die Partie unter erschwerten Bedingungen zu Ende geführt werden musste.
Trotz des zwischenzeitlich deutlichen Rückstands ließen sich wir uns nicht entmutigen. Die Mannschaft kämpfte bis zum Schlusspfiff, gab keinen Ball verloren und zeigte über die gesamten 60 Minuten eine starke Einstellung und großen Teamgeist.
Am Ende bleibt ein insgesamt unruhiges und zerfahrenes Spiel, in dem spielerisch nicht alles gelang. Umso höher ist jedoch die mentale Leistung zu bewerten: Nach dem klar verlorenen Hinspiel zeigte das Team eine ganz andere Körpersprache, hielt geschlossen dagegen und kämpfte bis zum Schluss trotz aller Widrigkeiten 💅🏼– eine Entwicklung, auf der sich weiter aufbauen lässt.