Auswärts bei der TS Hoykenkamp mussten wir uns mit 31:40 (13:20) geschlagen geben. Ein Ergebnis, das weh tut – vor allem, weil wir zwischenzeitlich gezeigt haben, was wirklich in uns steckt.
Die erste Halbzeit war geprägt von vielen intensiven Zweikämpfen. Wir starteten mutig, hielten gut dagegen, mussten aber zunehmend die körperliche Überlegenheit der Gastgeberinnen hinnehmen. Mit einem 13:20-Rückstand ging es in die Pause.
Doch wer dachte, wir würden uns damit zufriedengeben, kennt diese Mannschaft nicht.
Mit deutlich mehr Tempo, Aggressivität in der Abwehr und viel Entschlossenheit im Angriff kämpften wir uns in der zweiten Halbzeit Stück für Stück heran. Wir waren wieder dran. Wir hatten Zugriff. Wir hatten Momentum.
Und genau in dieser Phase kam der bittere Moment: Unsere Torhüterin wurde bei einem Wurf frontal am Kopf getroffen und war zunächst außer Gefecht gesetzt. Ein Schock für uns alle auf der Platte. Die Unterbrechung riss uns spürbar aus unserem Lauf.
In der Folge mussten wir abreißen lassen. Hoykenkamp nutzte die Situation konsequent, setzte sich wieder deutlicher ab und entschied die Partie am Ende sowohl körperlich als auch spielerisch klar für sich.
Trotzdem: Die Moral, mit der wir uns zurückgekämpft haben, zeigt den Charakter dieses Teams. 💪🏼
Unsere Torschützinnen:
Enya Ernst (7/3), Anastasia Gkalinidou (5/1), Emily Sophia Flore (5), Luise Diekmann (4), Mia Jakat (3/2), Theresa Ruben (3), Rieke Baumeister (3/1), Ronja Schmidt (1).
Jetzt heißt es: abhaken, zusammenstehen und weiterarbeiten. Wir kommen zurück. 🖤🤍💚