wA: Was für ein Spiel zum Abschluss – emotional, hitzig und mit ganz besonderen Geschichten

Die U19 des TSV Burgdorf musste sich auswärts bei der JSG GIW Meerhandball zwar deutlich mit 22:36 (11:16) geschlagen geben, doch das Ergebnis rückt an diesem Tag fast in den Hintergrund.

Die Vorzeichen waren alles andere als einfach: Unsere Nummer 15 – Mia, ging bereits angeschlagen ins Spiel, und in der ersten Halbzeit dann der nächste Nackenschlag – Jonna (Nr. 5) musste nach einem Tritt gegen den Kopf raus und fällt nun mit einer Gehirnerschütterung aus. Dazu kam die besondere Situation, dass der Heimverein kurzfristig einen Heimschiedsrichter stellen musste – keine einfache Grundlage für ein ohnehin emotional aufgeladenes Spiel.

Dabei starteten wir eigentlich ordentlich: Luise brachte uns früh mit 1:0 in Führung. Doch danach übernahm Meerhandball schnell die Kontrolle und zog über 5:1 und 10:3 davon. Wir ließen uns aber nicht komplett abschütteln – besonders über Kampf und Tempo kamen wir wieder etwas ran. Tore von Eva (per 7m), Anastasia, Theresa und erneut Eva hielten uns im Spiel. Zur Halbzeit stand ein 11:16, was noch Hoffnung ließ.

Auch in der zweiten Hälfte stemmte sich das Team gegen die Überlegenheit der Gastgeberinnen. Luise, Anastasia, Theresa, Emily und Pia setzten immer wieder offensive Akzente. Doch Meerhandball nutzte seine Chancen konsequenter und baute den Vorsprung Tor um Tor aus. Am Ende steht ein klares Ergebnis, das den Spielverlauf widerspiegelt – aber nicht den Einsatz und die Moral unserer Mannschaft.

Besondere Geschichten:
Ein echtes Highlight – und sinnbildlich für diesen Teamgeist: Eva, unsere Torhüterin aus der U17, sprang nicht nur für die verletzte Mia ein, sondern übernahm Verantwortung auf dem Feld. Zwei sicher verwandelte 7-Meter und ein weiteres Tor aus dem Spiel heraus – starke Leistung!

Und dann waren da noch die emotionalsten Momente des Tages:
Für Finja, Pia, Emmy, Rieke und Stina war es das letzte Spiel im Jugendbereich. Fünf Spielerinnen, die diese Mannschaft geprägt haben, verabschieden sich – und hinterlassen eine Lücke, sportlich wie menschlich.

Fazit:
Ein schwieriges Spiel, geprägt von äußeren Umständen, Verletzungen und Emotionen. Aber auch ein Spiel, das zeigt, was Team bedeutet: Zusammenhalten, kämpfen, füreinander einstehen.

Und genau das bleibt am Ende mehr hängen als jedes Ergebnis.

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