Unsere weibliche U19 ist erfolgreich in die Oberliga-Relegation gestartet. Im ersten von drei entscheidenden Spielen setzte sich das Team gegen den HSV Warberg/Lelm deutlich mit 40:24 (19:12) durch und verschaffte sich damit eine hervorragende Ausgangsposition für die kommenden Aufgaben.
Dabei begann die Partie zunächst alles andere als optimal. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen mit 0:3 in Führung. Doch unsere Mannschaft fand schnell ins Spiel und drehte die Partie durch Treffer von Anastasia, Mia und Enya zum 4:3. In der Folge entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe wir uns Mitte der ersten Halbzeit zunehmend absetzen konnten. Über 15:10 und 18:11 erspielten wir uns bis zur Pause eine verdiente 19:12-Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir die spielbestimmende Mannschaft. Besonders stolz sind wir auf die zweite Halbzeit, in der uns erstmals über längere Phasen genau der Tempohandball gelang, den wir uns vorgenommen hatten. Durch viele Ballgewinne, schnelles Umschalten und konsequentes Nachstoßen konnten wir uns Tor um Tor absetzen und den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Zwischenzeitlich wuchs die Führung sogar auf 15 Treffer an.
Trotz des deutlichen Ergebnisses gibt es für die kommenden Spiele aber noch einige Ansatzpunkte. Wir leisten uns weiterhin zu viele technische Fehler und ließen zudem zahlreiche gute Torchancen ungenutzt. Besonders von der Siebenmeterlinie war die Ausbeute mit zwei Treffern aus fünf Versuchen ausbaufähig. Auch aus dem laufenden Spiel heraus hätten wir das Ergebnis noch deutlicher gestalten können.
Ein besonderes Highlight war jedoch, dass sich jede eingesetzte Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte – ein schöner Beleg für die mannschaftliche Geschlossenheit unseres Teams.
Für die TSV Burgdorf trafen: Anastasia (10), Lena (6), Enya (6), Jonna (5), Mia (5), Luise (3), Theresa (2), Ronja (1), Sophia (1) und Marla (1).
Mit diesem gelungenen Auftakt gehen wir nun selbstbewusst in die beiden verbleibenden Relegationsspiele. Die Richtung stimmt – jetzt gilt es, die positiven Ansätze weiter auszubauen und die Fehlerquote zu reduzieren.