Ein ganz bitterer Vormittag für die U19. Gegen die JSG GIW Meerhandball mussten wir uns am Ende deutlich mit 23:36 (10:20) geschlagen geben – und leider spiegelte das Ergebnis den Spielverlauf ziemlich klar wider.
Von Beginn an fanden wir überhaupt nicht in die Partie. Besonders in der Abwehr fehlte heute nahezu alles, was uns sonst auszeichnet: Aggressivität, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung. Viel zu oft kamen die Gäste ohne großen Widerstand zu einfachen Toren. Phasenweise grenzte das in der Defensive leider an Arbeitsverweigerung – ein Bild, das man von dieser Mannschaft so eigentlich nicht kennt.
Auch im Angriff lief es nur selten rund. Zwar erspielten wir uns immer wieder Chancen, doch das letzte Quäntchen Glück und vor allem die letzte Konsequenz im Abschluss fehlten heute komplett. So konnten wir den Rückstand, der bereits früh deutlich anwuchs, nie wirklich verkürzen.
Dass die Niederlage am Ende nicht noch höher ausfiel, haben wir vor allem unseren beiden Torfrauen zu verdanken, die mit mehreren starken Paraden noch Schlimmeres verhinderten und ihre Mannschaft immer wieder im Spiel hielten – auch wenn es heute insgesamt ein sehr schwieriger Tag war.
Im Angriff verteilten sich unsere Tore auf mehrere Schultern:
Anastasia Gkalinidou (6), Rieke Baumeister (4), Theresa Ruben (4), Hanna Boele-Keimer (2), Emily Flore (2), Pia-Marie Almstädt (2), Luise Diekmann (2) und Lena Schneider (1).
Am Ende bleibt festzuhalten: eine absolut verdiente Niederlage und ein Spiel, das wir schnell abhaken müssen. Jeder im Team weiß, dass wir es deutlich besser können. Solche Tage gehören im Sport leider dazu – entscheidend wird sein, wie wir im nächsten Spiel darauf reagieren.